Ein Spieltag zum Abhaken und vergessen, für die gesamten Mannschaften der GH 78 Sandhausen. Das Unheil nahm bereits eine Woche vor dem eigentlichen Spieltag seinen Lauf. Am Samstag den 14. November verlor die erste Mannschaft ihr Heimspiel gegen den KV Wolfsburg, erschreckend schwach. Eine Woche später, am 21.11. setzte es auch für die zweite und dritte Mannschaft eine herbe Niederlage. Die vierte Mannschaft kam gar nicht zum Einsatz, da sie aufgrund des fehlenden Personals, zum Bedauern der Sportführung abgesagt werden musste.

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Tobias Woll war auf GHS Seite der einzige der eine überzeugende Leistung brachte.

Mit dem wieder genesenen Tobias Woll, der für den erkältungsgeschwächten Dominik Schulz ins Team rückte, sollte ein weiterer Heimsieg gegen Wolfsburg eingefahren werden. Doch das Spiel gestaltete sich alles andere, als zur Zufriedenheit der Gastgeber. Spielte man durchschnittlich, aber besser und akzeptabel in Räumen und Fehler, ging man in die Vollen regelmäßig unter. In einer desolaten Form, zeigte sich das gesamte Team und verteilte so Geschenke an den KV Wolfsburg mehrere Wochen vor Weihnachten.

Es begannen Tobias Woll, Marco Goldbach und Mirko Sveiger. Ihnen gegenüber standen Carsten Strobach, Stefan Groß und Andreas Hüttl. Der Trend des Spiels begann schon auf der ersten Bahn. Hinkte man in die Vollen hinterher, konnte man das Ergebnis ins Räumen ausbessern. Einzig Tobias Woll zeigte zumindest drei Bahnen sein können, verschlief jedoch die erste. Er war mit Abstand bester Gut Holzer mit 991 Holz. Bei Goldbach stand ein Gemisch aus eigenem Unvermögen in die Vollen und Schlagpech im Räumen. Er mühte sich auf 928 Holz. Sveiger hingegen spielte zwar fehlerlos, aber wusste in die Vollen ebenfalls überhaupt nicht zu überzeugen und konnte nur 911 auf die Anzeige bringen. Wolfsburg schaffte es dennoch nicht, die Schwäche der Gut Holzer bereits am Anfang auszunutzen. Zum besten auf deren Seite avancierte Carsten Strobach mit 979 Holz, mit denen er Woll auf den Fersen blieb. Stefan Groß konnte sich mit 894, nicht gegen Goldbach durchsetzen. Nur Andreas Hüttl (934), machte für die Gäste Boden gut.

Mit einer knappen Führung von 23 Holz ging es für die Gut Holz in den Schlussabschnitt. Dort spielten Christian Schneider, Christian Brunner und Willi Redlin gegen Gerhard Gams, Mathias Hähnel und Andre Landschädel. Der ein oder andere Zuschauer, schien wohl beruhigt, ob der Führung und des nun abspielenden Personals. Doch das bittere Ende sollte noch folgen. Schneider hatte von Anfang an Probleme sein Spiel aufzuziehen. Bei Brunner stimmten die Vollen, wie bei allen anderen Akteuren nicht. Willi Redlin bat darum, ausgewechselt zu werden, da er, wie er selbst sagte heute nicht hinkäme. Man ersetzte ihn durch Dominik Schulz. Während Christian Schneider (912), dem schwachen Gams (880), noch ein paar Zähler stehlen konnte, musste Christian Brunner (956) Mathias Hähnel (973) ziehen lassen. Der Matchwinner auf Wolfsburger Seite, war Andre Landschädel (957), der gegen das Auswechselpaar Redlin (219) + Schulz (634) die meisten Zähler und den Sieg für Wolfsburg perfekt machte.

Das Spiel endete somit mit einem nicht bundesligareifen Ergebnis von 5551 zu 5617 für Wolfsburg. Diese bittere Pille, muss erst ein mal geschluckt und verarbeitet werden. Zu viele Wurf landeten an diesem Tag auf der Mitte, oder den Damen. Zu wenige Gassen wurden gespielt, oder in entscheidenden Momenten nicht zugepackt. Kompliment an die Gäste aus Wolfsburg, die zwar ebenfalls unter ihrem eigenen Anspruch spielten, aber dennoch mit Kampf das Spiel für sich entscheiden konnten.

Spielbericht 1. Mannschaft

Spielbericht 1. Mannschaft

Auch die zweite Mannschaft verliert

Eine Woche später, stand der Spieltag der restlichen Mannschaften auf dem Programm. Die Zweite musste ihr Gefecht zuhause gegen KC 06/BW Ketsch austragen. Auch sie verlor das Spiel, mit folgendem Ergebnis: 5391 zu 5425 Leistungspunkten.

Das Starttrio bildeten Walter Reinhardt, Rüdiger Schneider und Thomas Engelhardt. Bei Ketsch kamen Klaus Schwab, Harald Müller und Werner Schwab zum Einsatz. Reinhardt (919) spielte solide Räumen, aber ließ in die Vollen etwas liegen und setzte sich daher nur knapp gegen K. Schwab (908) durch. Schneider (884) tat sein Bestes und hielt seinen Gegner in Müller (852) in Schach. Einen gebrauchten Tag erwischte der bisher stark spielende Thomas Engelhardt (843). Er gab 106 Holz gegen den besten Ketscher, Werner Schwab (949) ab.

Den Rückstand von 63 Kegeln aufzuholen versuchten Sebastian Groß, Jürgen Herbig und Thomas Grünewald. Eric Überschär, Klaus Seiderer und Alexander Strunk stellten sich auf Ketscher Seite entgegen. Groß (919) war auf gutem Wege das Spiel im Alleingang zu gewinnen, verpasste aber die letzte Bahn konsequent durch zu spielen und konnte Überschär (890) nicht genug Holz abnehmen. Herbig (865) musste sich gegen Seiderer (906) geschlagen geben, doch das was er verlor, holte Grünewald (961) gegen Strunk (920) auf.

Ebenfalls ein Spiel, das man hätte gewinnen können, jedoch schien an diesem Spieltag alles gegen die Gut Holz laufen zu wollen, eben auch die eigene Leistung.

(SPIELBERICHT FOLGT)

Mannschaft dreiviertel…

Übrig blieb, dann nur noch Mannschaft drei, die aber gespickt war, mit den Spielern die noch übrig waren. Es war mehr eine Mischung aus Dritte und Vierte, dank der unheimlich dünnen Personaldecke. Ebenfalls musste man sich zuhause geschlagen geben. Man verlor gegen Olympia Heidelberg mit einem Ergebnis von 5080 zu 5226 deutlich.

Es spielten bei Sandhausen:

Hardo Hermann 897, Manuel Schneider 831, Maik Walter 867, Jens Rimmler 805, Manfred Emrich 872, Bernd Rimmler 808.

Bei Heidelberg:

Lukas Waldecker 874, Daniel Kliemann 862, Wolfgang Kopsch 835, Thomas Hambeck + Andreas Seitz 408+420 = 828, Hans-Joachim Knauer 905 und Benjamin Glatting 922.

Spielbericht Mannschaft 3

Spielbericht Mannschaft 3