Unnötige Niederlage in München

Mit einer vermeidbaren Niederlage, ging die Vorrunde der DCU Bundesliga 16/17 für die Gut Holz 78 Sandhausen zu Ende. Man verlor an der Säbener Straße in München mit 5849 zu 5951. Während man vor zwei Wochen gegen Aschaffenburg fast schon Geschenke verteilte, brachte man dieses mal welche nach München mit, nämlich zwei Punkte.

Tobias Woll, Marco Goldbach und Dominik Schulz begannen auf den ergiebigen Bahnanlagen. Kurios war die Tatsache, dass man den Landeskader der U23 aus Bayern vom DKBC verjagen musste, die die Bahnen wohl bis 16 Uhr gemietet hatten. Die Routiniers Dietmar Gäbelein, Michael Altmann und Mike Kell bildeten das Starttrio für die Hausherren.

Für Goldbach endete die Partie früh. Zu keiner Zeit bekam er die Kugeln in den Griff. Fünf mal rutschte ihm das Spielgerät beim Auftakt aus der Hand, was sich ebenfalls an der Holzzahl bemerkbar machte. Er versuchte alles um den Durchgang (212) zu beenden. Danach bat er um seine Auswechslung, um der Mannschaft zu ermöglichen das Spiel doch noch zu gewinnen. Nach diesen ersten fünfzig Wurf waren es bereits 50 Holz Miese. Thomas Grünewald ersetzte ihn.

Woll (991) lieferte sich ein enges Gefecht mit Gäbelein (1001) und musste sich am Ende mit nur wenigen Holz geschlagen geben. Dominik Schulz (973) spielte drei Bahnen souverän, warf aber auf der letzten Bahn sein Kegelspiel weg und gab im Durchgang 60 Holz auf Mike Kell (990) ab, der bis dato weit hinter ihm lag. Grünewald (890) probierte das holprige Ergebnis von Goldbach zu verbessern, doch auch er schien Probleme mit dem Geläuf zu haben, sodass er Michael Altmann (969) nicht folgen konnte.

Als die ersten zweihundert Wurf gespielt waren, lag München mit ca. 100 Kegeln in Front. Ein Vorsprung der zwischenzeitlich sogar bei 20 Holz lag. Christian Schneider, Christian Brunner und Sven Siefert wollten den Rückstand im Schluss auf eine Führung umdrehen. Das würden Mario Cekovic, Daniel Seidl und Fabian Lange natürlich nicht zu lassen.

Im ersten Durchgang unterstrichen die Münchner ihren Anspruch auf die zwei Punkte. Seidl, Lange und Cekovic spielten 820 Holz zusammen in nur 50 Wurf. Schneider (999), der ebenfalls seine Mühe mit den Kugeln hatte, schaffte es nicht Cekovic zu halten (1021). Siefert (950) spielte sensationelle Vollen, aber räumte viel zu wenig ab (274) und verlor gegen Fabian Lange (1011) deutlich. Den einzigen Sieg fuhr Christian Brunner (1046) ein, der Tagesbester wurde und eine starke Leistung gegen Daniel Seidl bot, welcher dank einer Verletzung keine 200 Wurf durchspielen konnte und somit gegen Patrick Veit ersetzt wurde (zusammen 969).

Gäbelein traf es bei der Absprache auf den Punkt: ,,Wenn mir jemand gesagt hätte wir gewinnen mit 5951, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“ So ging es auch den Mannen der GHS. Ein Spiel das man hätte gewinnen können, wenn nicht sogar müssen.

Nun geht es darum, das Kalenderjahr mit einem Sieg gegen Franken Neustadt kommendes Wochenende abzuschließen. Das ist bereits der erste Spieltag der Rückrunde.

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