Fehlende Cleverness gegen Wolfsburg

Der vergangene Samstag wird unter der Kategorie „Dämliche Niederlage“ in die Historie der GH Sandhausen eingehen. Man verlor gegen den Favoriten aus Wolfsburg, der sich Platz zwei sichern konnte mit 5842 zu 5869.

Erneut begannen Zuhause Woll, Hermann und Schulz und bekamen es mit Carsten Strobach, Andre Landschädel und Manuel Wassersleben zu tun. Dass die Niedersachsen motiviert waren, zeigten sie ab der ersten Kugel, allen voran Wassersleben der 360 Leistungspunkte in den ersten 100 Wurf Volle erzielte. Während Woll (1009) und Strobach (1010) sich ein Match auf Augenhöhe lieferten, schaffte es Schulz (965), Wassersleben (1003) nicht richtig zu folgen. Hermann (917) hatte eigentlich seinen Gegner Landschädel (919) im Griff, lieferte aber eine katastrophale Schlussbahn ab, auf der er seine Konzentration völlig verlor und gab auch so sein Duell her.

Der Abstand von 41 Holz, schien aber machbar und durchaus nicht unrealistisch für Christian Schneider, Christian Brunner und Sven Siefert, gegen Gerhard Gams, Matthias Hähnel und Andreas Hüttl. Aber es kam anders, als sich die Gastgeber das vorgestellt hatten. Während Schneider und Brunner ihre Gegner in Schach hielten und sogar Holz gut machen konnten, erwischte Sievert eine Bahn zum vergessen und konnte nur zusehen wie der Abstand auf über 100 Holz wuchs.

Die sensationelle Schlussoffensive von Christian Brunner (1045 – 550 auf den letzten 100 Wurf) kam zu spät, bzw. zogen seine Mitspieler nicht mit, auch wenn Siefert (946) sich überzeugend aus der ersten Bahn raus spielte. Kleiner als 20 Holz wurde der Rückstand dennoch nie. Wolfsburg überzeugte mit souveränem Abräumspiel genau dann, wenn bei Gut Holz die Bilder nicht fallen wollten, oder zerstochen wurden. (Schneider 960 – Gams 977, Hähnel 1003, Hüttl 957).

Mit drei schlechten Bahnen (623 – ein Schnitt von 207 pro Bahn) durch die Mannschaft hinweg, war die Niederlage mit 27 Holz noch schmerzhafter als das Ergebnis es aussagte. Nun gilt es sich zu sammeln, die Niederlage abzuhaken und mit der Wut aus diesen verlorenen zwei Punkten, in das Hallenderby gegen den großen Bruder RW Sandhausen zu gehen.

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