Niederlage eingeplant und doch ärgerlich

Die Vorzeichen waren klar, der Favorit sowieso. Beim Hallenderby Rot Weiss Sandhausen gegen Gut Holz Sandhausen, gab es auch dieses Mal keine Überraschung. Der Favorit siegte mit 6008 zu 5824 Holz. Und doch ist die Niederlage aufs Neue ärgerlich.

Markus Hermann und Dominik Schulz stellten sich zuerst Christian Cunow und Kai Münch. Das Spiel war ausgeglichen, aber noch auf keinem hohen Niveau. Einzig Schulz und Münch spielten über der 500er Marke. Hermann, der keine Richtung fand wurde durch Marco Goldbach (beide zusammen 947) ersetzt, der seine Sache gut machte, aber Christian Cunow auf der letzten Bahn nicht mehr halten konnte (990). Auch Münch (1004) zog Schulz (989) gegen Ende davon, was einen Vorsprung von 58 Holz für Rot Weiss brachte.

Das Mittelpaar bestand aus Christian Brunner und Tobias Woll, gegen Sören Busse und Mike Heckmann. Brunner, (999) der die gesamte Woche nicht trainieren konnte, weil erkrankt, merkte man an, dass er nicht gleich auf Temperatur kam und nicht ganz fit war. Jedoch konnte er ein solides Ergebnis spielen und machte es Busse (1009) schwer, der sich jedoch durchsetzte. Woll (930) kam zu keiner Zeit mit der Bahnanlage zurecht und war nach Spielende, verständlicherweise unzufrieden mit seiner Leistung. Doch er gab auf Heckmann (937) nicht viel Holz ab.

Also mussten Sven Siefert und Christian Schneider 78 Holz gut machen. Sie bekamen es aber ausgerechnet mit den Besten von Rot Weiss zu tun, Simon Haas und Rene Zesewitz. Die beiden erstickten jegliche aufkeimende Hoffnung im Keim, bereits nach der ersten Bahn, sodass der Sieg für Rot Weiss nur noch Formsache war. Schneider (985) hatte, wie Siefert (974) je eine Bahn, mit denen sie nicht zufrieden sein konnten. Gegen ihre Gegner Haas (1046) und Zesewitz (1022) konnten sie aber zu keiner Zeit etwas ausrichten.

Dieses Spiel konnte nur gewonnen werden, man hatte also nichts zu verlieren, jedoch schmerzte die Niederlage hinterher. Erneut wies man nicht den Killerinstinkt auf, wenn Rot Weiss die Tür einen Spalt breit öffnete, im Gegenteil, man zerschoss sich selbst Bilder, spielte einen schlechten Anwurf oder konnte nicht mithalten.

Jedoch hatte auch keiner mit einem Sieg gerechnet, somit gibt es keinen Grund für schlechte Stimmung. Nach dem nächsten Auswärtsspiel in Eppelheim und Heimspiel gegen Mörfelden, sind die Championsleague Rückspielwochen vorbei und man kann sich den Aufgaben widmen, die wirklich zu bewältigen sind.

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